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Wie funktioniert das Papiertuning?

Das Papiertuning wird hauptsächlich von Compoundschützen gemacht. Doch warum und wie wird das gemacht und welche Erkentnisse kann ich daraus ableiten?


Hat man einen Compound mit eingestellten Grundsetup kann ein befiederter Pfeil im Abstand vom ca. 3 Metern durch das Papier geschossen werden. Der Riss im Paper gibt nun Hinweise, wie der Pfeil fliegt und ob der Spine des Pfeils zum Bogen passt.

Hier kann man sehen, welche Risse ein befiederter Pfeil machen kann:

Resultate Papiertest

Der "Stern" also wenn nur ein rundes Loch mit drei Strichen der Federn erscheint ist das perfekte Ergebnis.


So wie im Bild oder zumindest ähnlich könnte der erste Versuch aussehen. Doch wie bekomme ich nun den gewünschten Stern?





Die Pfeilauflage ist die erste Komponente an welcher gestellt werden kann. Zuerst sollte man durch Veränderung der Höhe der Pfeilauflage den Höhenriss des Pfeils beheben. Die Richtung in die gestellt weden muss, wird an dem Riss abgelesen. Sind die z.B. Risse der Federn über dem Loch der Spitze, wird die Auflage nach oben gestellt.


Im zweiten Schritt wir dann der seitliche Riss behoben. Ist hier z.B. der Riss der Federn rechts vom Loch der Spitze, könnte die Auflage nach links gestellt (Annahme Rechtshänder). Primär sollte die Pfeilauflage aber im Center stehen bleiben.

Müsste hier also zu viel seitlich gestellt werden, sollte je nach länge des seitlichen Risses die Pfeillänge bzw. das Spitzengewicht verändert oder ein anderer Spine verwendet werden.

Hat man einen "Stern" geschafft, sollte der Test auf weiterer Entfernung ca. 7 bis 10 Meter gemacht werden und bei Bedarf nachgestellt werden.


Tipp:

Bevor ein Papiertest gemacht wird, sollten folgende Dinge überprüft werden:

- Sitz der Nocke auf der Mittenwicklung darf nicht zu fest sein

- Cam Lean einstellen

- Blechhärte muss zum Pfeil passen

- Korrektes Camtiming

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